Mehrlagerfähigkeit: mehrere Lager und Kanäle, ein Bestand
Für Betriebe, die einem einzelnen Lager entwachsen sind.
Was ist BizBloqs KMU+?
BizBloqs KMU+ ist die mittlere Stufe der BizBloqs-Plattform, ausgelegt auf Betriebe mit mehreren Vertriebskanälen oder mehr als einem Lager. KMU+ enthält alles aus KMU und ergänzt die Zuteilung von Aufträgen über Kanäle und Lager, individuelle Mappings auf der Standardbibliothek und Module nach Bedarf.
- Mehrere eigene Lager und mehrere Vertriebskanäle
- Auftragsverwaltung als Ebene für Zuteilung und Versandweg
- Batch- und Wellenkommissionierung, eigene Abläufe und Regeln
- Individuelle Mappings neben der Standardbibliothek
- Module und MHE-Lizenz als kostenpflichtige Ergänzung
- Alles aus KMU bleibt enthalten
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Für wen
Für wachsende mittelständische Unternehmen, die über mehrere Kanäle verkaufen, Bestand an mehr als einem Ort halten und einem einzelnen Lager entwachsen sind.
Wachstum sprengt einfache Systeme. Sobald Sie über den eigenen Shop, einen Marktplatz und den Großhandel verkaufen und Bestand in mehr als einem Lager halten, lautet die Frage nicht mehr „Wo liegt es?", sondern „Welchen Bestand reservieren wir für welchen Auftrag, und von wo aus verschicken wir ihn?".
Der Engpass wandert von der Halle in die Entscheidung. Aufträge kommen über mehrere Kanäle mit unterschiedlichen Lieferversprechen. Der Bestand liegt in mehr als einem Lager. Reservierungen, Zuteilung und Prioritäten werden wichtig, und ein Fehler dabei kostet entweder Marge oder Kunden.
Genau das ist Mehrlagerfähigkeit: BizBloqs führt den Bestand aller eigenen Lager als einen Bestand, auf derselben Basis wie die Lagerverwaltung. Sie sehen, was wo liegt. Aufträge werden nach Regeln zugeteilt, die Sie festlegen. Jeder Kanal bekommt eine ehrliche Verfügbarkeit statt einer optimistischen, mit Sicherheitsbestand, wo Sie ihn wollen. Und der Nachschub zwischen den Lagern wird ein geplanter Ablauf statt eines Telefonanrufs.
Die Plattform bleibt konfigurierbar. Einen Kanal hinzufügen, ein Lager eröffnen, eine Regel für den Versandweg ändern: Das ist eine Änderung in der Konfiguration, kein Entwicklungsprojekt mit Vorlaufzeit.
Angebundene Anlagen
Ab KMU+ bindet BizBloqs einzelne Anlagen über die MHE-Lizenz an, die zusätzlich berechnet wird: Lagerlifte, fahrerlose Transportfahrzeuge, autonome mobile Roboter, Förderbänder oder ein AutoStore-Behälterlager als eine Anlage neben der manuellen Arbeit. Die erste Frage ist dabei immer, welche Ebene was entscheidet: BizBloqs schickt die Aufgaben, die Steuerung der Anlage bewegt die Maschine. BizBloqs ist für gemischte Lager gemacht, in denen Mitarbeiter und angebundene Anlagen zusammenarbeiten. Wo die Grenze verläuft, steht unter Lagerverwaltungsrechner und Anlagen.
Zehn Sätze, die wir in wachsenden Betrieben hören
01 „Wir verschicken das Falsche, und das beim zehnfachen Volumen." Der Scan bestätigt jeden Pick, mit Regeln je Ablauf. Der Fehler fällt am Regal auf, nicht beim Kunden.
02 „Die Standardsoftware war schnell da, und nach einem Jahr waren wir an ihrer Grenze." Funktionen kommen über Konfiguration dazu. Wer der Anfangsphase entwächst, wechselt nicht die Plattform.
03 „Mehr Volumen heißt einfach mehr Personal." Das System gibt die Arbeit vor: Pickreihenfolge, Batch und Welle. Weniger Laufen und Suchen heißt mehr Aufträge mit demselben Team. Wie sich die Verfahren unterscheiden: Batch und Welle.
04 „Jede falsche Sendung kommt zu uns zurück." Richtiger Artikel, richtige Charge, beim ersten Mal. Und Retouren laufen als fester Ablauf: gegen den ursprünglichen Auftrag oder als neuer Retourenauftrag.
05 „Zählen heißt einmal im Monat Stillstand." Permanente Inventur: Gezählt wird nebenbei und dort, wo eine Abweichung auftaucht.
06 „Unser Ablauf ist nicht der Standard." Eigene Abläufe und Masken je Prozess, konfiguriert statt programmiert.
07 „Wir betreiben mehr als ein Geschäftsmodell in einem Lager." Eigene Abläufe, Lagerbereiche und Regeln je Geschäftsmodell, auf demselben Bestand. B2B, Endkunden und Großhandel müssen nicht mehr von Hand gegeneinander korrigiert werden.
08 „Einen neuen Kanal anzubinden dauert ein Quartal." Die Standardbibliothek plus konfigurierbare Mappings: Ein neuer Kanal ist eine Konfiguration, kein Projekt.
09 „Der Marktplatz bestraft uns für Bestand, den wir zu haben glaubten." Verfügbarkeit je Kanal auf dem echten Bestand, mit Sicherheitsbestand je Kanal. Überverkäufe gefährden nicht mehr Ranking und Kontobewertung.
10 „Kunden verlangen eine Rückverfolgbarkeit, die wir nicht liefern können." Chargen- und Seriennummern werden beim Scan erfasst. Rückverfolgung ist eine Abfrage statt einer Suche.
Was das in Ihrem Betrieb wert ist, rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen im ROI-Rechner nach. Die Werte dort sind Annahmen, die Sie ändern können, keine gemessenen BizBloqs-Ergebnisse.
Was sich in dieser Stufe ändert
- Ein Bestand über alle Lager und Kanäle
- Aufträge werden nach Ihren eigenen Regeln zugeteilt
- Weniger Überverkäufe und Fehlbestände, weil jeder Kanal den echten Bestand sieht
- Nachschub zwischen Lagern wird ein geplanter Ablauf
- Die Saison ist zu schaffen, ohne dass das Team im selben Maß wächst
- Neue Kanäle kommen über Konfiguration dazu statt über ein Entwicklungsprojekt
Lagerverwaltung über KMU hinaus
Alles aus KMU, dazu:
- Mehrere eigene Lager, jedes mit vielen Lagerplätzen
- Batch- und Wellenkommissionierung
- Nachschub zwischen eigenen Lagern
- Retouren über mehrere Lager
- Eigene Abläufe, Masken und Regeln je Prozess
- Permanente Inventur und laufende Bestandsprüfung
Das Lagerverwaltungssystem selbst, mit geführter Kommissionierung, Pickreihenfolge und Nachschub, ist in allen Stufen dasselbe. Alle Funktionen stehen in der vollständigen Funktionsliste.
Diese Stufe passt zu Ihnen, wenn
- Sie Bestand in zwei oder mehr Lagern führen
- Sie über mehr als einen Kanal verkaufen
- die Verfügbarkeit, die Ihre Kunden sehen, nicht immer stimmt
- Ihr Team Zeit damit verbringt, zu entscheiden, was von wo verschickt wird
- Sie im nächsten Jahr Kanäle oder Lager hinzufügen wollen
Auftragsverwaltung in KMU+: die Entscheidungsebene
Die Auftragsverwaltung wird zur Ebene, auf der entschieden wird. Mehrere Kanäle, mehrere Lager, klare Regeln für Zuteilung und Priorität. Mehr zur Zuteilung über Kanäle und Standorte im Leitfaden zum Order Management System.
- Aufträge aus mehreren Kanälen in einer Auftragsverwaltung
- Zuteilung über Lager hinweg nach Regeln
- Verfügbarer Bestand je Kanal und je Lager, mit Sicherheitsbestand
- Rückstände und Teillieferungen
- Prioritäten je Auftrag und Kanal
- Artikelvarianten und Sets, Montage auf Auftrag während der Kommissionierung
- Konsolidierte Sendungen
Anbindungen in KMU+: individuelle Mappings auf der Standardbibliothek
Sie behalten die volle Standardbibliothek und bekommen dazu individuelle Mappings: Felder, Nachrichtenformate und Geschäftsregeln, abgestimmt darauf, wie Ihr ERP und Ihre Handelspartner Daten austauschen. Weiterhin konfiguriert, nicht programmiert.
- Anbindungen aus der Standardbibliothek
- Individuelle Mappings für bestehende Konnektoren, auf Feld- und Formatebene
- ERP-Anbindung, etwa an Exact Online, AFAS oder Sage
- Mehrere Marktplätze über einen Channel-Manager wie ChannelEngine
- Nachrichten zwischen eigenen Lagern
- Ereignisgesteuerte und geplante Nachrichtenflüsse
- Eigene Geschäftsregeln im Mapping
- Datenaustausch per CSV, TXT, API und FTP
Ob Ihr System schon angebunden ist, sehen Sie unter Alle Integrationen.
Module: bei Bedarf zugeschaltet
Ab KMU+ gibt es Module. Sie werden konfiguriert, nicht programmiert. Jedes Modul ist eine kostenpflichtige Ergänzung, zuzüglich der Konfiguration, und Sie zahlen nur für das, was Ihr Betrieb nutzt.
- Manufacturing: Material für die Produktion bereitstellen, Verbrauch buchen, Fertigware mit Etikett zurück ins Lager. Geplant wird im ERP oder in der Planungssoftware.
- Intercompany-Logistik: Warenfluss und Aufträge zwischen Ihren eigenen Gesellschaften, auch das Reihengeschäft. Die Steuer bleibt im ERP.
- VMI: Bestand beim Kunden führen, mit Charge und Verfallsdatum.
- Konsignationslager: Ware bleibt Ihr Eigentum, bis sie verbraucht wird.
- Zolllager: Bestand unter Zollaufsicht getrennt führen.
- EDI: EDI-Nachrichten in Ihren Abläufen, der Austausch läuft über den Partner Transus. Lieferavis (DESADV) ein- und ausgehend, Bestandsmeldungen, Rechnungsnachrichten mit ERP-Anbindung.
- 3PL: mehrere Auftraggeber in einem oder mehreren Lagern, Kundenportal, Abrechnungsdaten je Kunde. Das 3PL-Modul wird auch in Enterprise zusätzlich berechnet.
Die MHE-Lizenz für angebundene Anlagen wird ebenfalls zusätzlich berechnet.
Die drei Stufen im Vergleich
Abgerechnet wird in allen Stufen monatlich; je nach Paket kommt eine Investition vorab hinzu. Nutzen Sie die Tabelle als Ausgangspunkt, nicht als starres Regelwerk. In der Demo bilden wir Ihre tatsächlichen Abläufe ab und sagen Ihnen offen, wo Sie stehen.
| KMU | KMU+ (diese Stufe) | Enterprise | |
|---|---|---|---|
| Typisches Profil | ein Standort, wachsendes Auftragsvolumen | wachsender Mittelstand, mehrere Kanäle | mehrere Gesellschaften oder komplexe Abwicklung |
| Lager und Standorte | ein Lager mit vielen Lagerplätzen | mehrere eigene Lager, Bestand und Nachschub zwischen ihnen | mehrere Lager, Standorte, Gesellschaften und Länder |
| Verkaufskanäle | ein Hauptkanal | mehrere Kanäle und Marktplätze | alle Kanäle, dazu EDI-Handelspartner |
| Lagerverwaltung | Wareneingang, Einlagerung, geführte Kommissionierung mit Pickreihenfolge, Nachschub, Verpacken, Versand, Inventur | dazu Batch- und Wellenkommissionierung, eigene Abläufe und Regeln | dazu Abläufe über mehrere Gesellschaften |
| Auftragsverwaltung | Aufträge, Status und Versand über einen Hauptkanal | dazu Zuteilung über Kanäle und Standorte, Reservierungen | dazu Intercompany-Aufträge und EDI-Handelspartner |
| Anbindungen | Standard-Mappings aus der Bibliothek | Standardbibliothek plus individuelle Mappings | dazu neue, ganz auf Sie zugeschnittene Mappings |
| Module | keine | kostenpflichtig nach Bedarf, zuzüglich Konfiguration | alle enthalten, Sie zahlen die Konfiguration; 3PL zusätzlich berechnet |
| Angebundene Anlagen (MHE) | nicht verfügbar | MHE-Lizenz, zusätzlich berechnet | MHE-Lizenz, zusätzlich berechnet |
| Kontrolle | Standardrollen und Bestandshistorie | dazu Zuteilungsregeln und Freigaben | Prüfpfad, rollenbasierter Zugriff, Abläufe über Gesellschaften |
| Einführung | in der Regel 4 bis 12 Wochen | in der Regel 4 bis 12 Wochen | in Phasen, je Standort oder Gesellschaft |
| Abrechnung | monatlich: Grundlizenz je Gesellschaft, Scannerlizenz je gleichzeitig genutztem Scanner, Drucker- und Waagenlizenz | dasselbe, plus Module und MHE-Lizenz nach Bedarf | dasselbe, Module enthalten |
Wie Anbieter sich unterscheiden: LVS-Software im Vergleich. Alle drei Stufen nebeneinander: Alle Lösungen vergleichen.
Andere Stufen
KMU: weg vom Papier, volle Kontrolle. Für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Lager, wachsendem Auftragsvolumen und einem Team, das zu viel von Hand erledigt.
Enterprise: alle Module, mehrere Gesellschaften. Für größere Organisationen und Unternehmensgruppen mit gewachsenen ERP-Landschaften und formalen Prüfpflichten.
Bringen Sie Ihren schwierigsten Fall mit
Teillieferungen, Rückstände, Kanalprioritäten, Retouren: Bringen Sie den Fall mit, der Sie heute die meiste Zeit kostet, und wir konfigurieren ihn in der Demo.
Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Betrieb
Wie viele Ihrer Artikel stehen auf einem Pickplatz, den sie seltener als einmal im Monat leeren? Mehr dazu in Teil eins: Lagerplanung beginnt nicht beim Regal.
Wie viele Systeme halten nach Ihrer letzten Anbindung einen Bestandswert für denselben Artikel? Nennen Sie sie. Mehr dazu in Teil vier: Das Gebäude weiß nichts.
- Was bedeutet Mehrlagerfähigkeit?
- Dass ein System den Bestand mehrerer Lager als einen Bestand führt: Sie sehen, was wo liegt, teilen Aufträge dem passenden Lager zu und steuern den Nachschub zwischen den Lagern. In BizBloqs gibt es das ab KMU+.
- Was kommt in KMU+ gegenüber KMU dazu?
- Mehrere eigene Lager mit Bestand und Nachschub zwischen ihnen, Zuteilung der Aufträge über Kanäle und Standorte, Batch- und Wellenkommissionierung, eigene Abläufe und Regeln, individuelle Mappings zusätzlich zur Standardbibliothek und Zugang zu Modulen. Alles aus KMU bleibt enthalten.
- Sind die Module in KMU+ im Preis enthalten?
- Nein. In KMU+ ist jedes Modul eine kostenpflichtige Ergänzung, zuzüglich der Konfiguration. So zahlen Sie nur für das, was Ihr Betrieb nutzt. Erst in Enterprise sind alle Module enthalten.
- Welche Anbindungen kommen in KMU+ dazu?
- Individuelle Mappings. Die volle Standardbibliothek bleibt, und für Systeme, die es nur bei Ihnen gibt, oder für eigene Felder und Formate kommen individuelle Mappings dazu.
- Wann wechselt ein Betrieb von KMU zu KMU+?
- Sobald Aufträge aus mehr als einem Kanal kommen oder Bestand an mehr als einem Ort liegt. Dann fällt bei jedem Auftrag eine Entscheidung an, die vorher selbstverständlich war: welcher Bestand, aus welchem Lager.
- Kann KMU+ Lagerlifte, fahrerlose Fahrzeuge oder ein AutoStore-System anbinden?
- Ja, einzeln, über die MHE-Lizenz, die ab KMU+ zusätzlich berechnet wird. BizBloqs ist für gemischte Lager gemacht, in denen Mitarbeiter und angebundene Anlagen zusammenarbeiten; BizBloqs schickt die Aufgaben, die Steuerung der Anlage bewegt die Maschine.



